Zwei noch pubertierende Erwachsene, die sich die Zeit auf wenig soziale Art vetreiben. Dazu noch ein totes Baby und ein versuchter Raub.
Als etwas dabei schief geht, bleibt einer der Täter – Andreas – verkrüppelt im Haus zurück. Die alte Hausbesitzerin, die eine hässliche Weltsicht an den Tag legt, hat so ihre eigenen Vorstellungen, was sie mit Andreas anstellen will. Zur Polizei geht sie jedenfalls nicht.
Die Polizei ihrerseits tut sich zunächst etwas schwer, das Verschwinden des Andreas’ als ein Verbrechen einzustufen. Vor allem weil sein Komplize – Zipp – eisern schweigt. Irgendwie kann er sich nicht vorstellen, was mit Andreas passiert ist.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeitfenstern erzählt. Das macht es zunächst mal schwierig, das Ganze zu erfassen. Gut beschrieben, finde ich, die Denk- und Handlungsweise der Polizei. Die involvierten Polizisten haben mit eigenen Problemen und mit der eigenen Geschichte zu kämpfen.
Nun ist diese Geschichte ganz gut konstruiert, und trotzdem könnte ich nicht sagen, dass sie spannnend wäre. Leider wird dieses Buch zu denjenigen gehören, die ich ganz schnell vergessen wäre. Vielleicht ist dieser Stoff bei einem Glass Rotwein eher geniessbar.